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Leben im Tiny House

Unsere Gastautorin Katrin lebt in einem Tiny House.Was das ist und wie es sich auf engstem Raum leben lässt, erklärt sie im folgenden Artikel.

Weitere Informationen findet ihr auf Katrin’s Internetseite www.houseof.tiny-systems.com sowie auf ihrem Blog www.margarete-margarete.de.

Spätestens mit dem Bauhaus Campus Berlin und seinen Tiny House Projekten ist der Trend aus den USA nach Deutschland übergeschwappt. Das Leben auf kleinen Raum ist kein Symbol mehr für ein Leben in Armut sondern für ein Leben, das sich auf den Minimalismus hin ausgerichtet hat. Weniger ist mehr.

Tiny Houses sind kleine Häuser, die mit oder ohne Trailer aufgestellt werden können.

Da es keine einheitliche Definition gibt, ab wann ein Haus ein Tiny Houses eigentlich ist, lässt sich nur grob sagen, dass sich die Grenze um 20 - 25qm bewegt. Soll das Haus bewegt werden, muss es auf einen Anhänger gesetzt werden, der den Raum auf die Auflagefläche reduziert.

Diese neue Art zu leben, ist auch in meinem Leben angekommen. Wenn sich die Gedanken um eine berufliche Veränderung, um Reduzierung von Ballast und Überfluss und die Welt drehen, gelangt man sehr schnell dahin, unabhängiger zu sein. Solch ein Tiny House bedeutet für mich eine große Freiheit, die es mir ermöglicht, anders zu leben. Mein Tiny House ist jedoch nicht nur eine Befreiung sondern auch Anlass, die alten Dinge neu zu denken. 

Möbel können nicht einfach wie in einer großen Wohnung hineingestellt sondern müssen durchdacht werden. Ich kann nicht einfach zu Ikea gehen und eine neue Küche kaufen, wenn ich den kleinen Raum, den ich habe, nicht verschenken will an etwas, was ich nur ein paar Mal am Tag nutze. Doch wie konstruiert man einen neuen Raum?

In meinem Tiny House ist ein Platz entstanden, in dem ich an neuen Konzepten arbeite. Das Bad so wie wir es kennen, existiert in meinem Haus nicht mehr. Die Dusche und das Waschbecken sind zu einer Einheit verschmolzen, das WC als Kompost-Toilette ausgelagert. In einem großen abgetrennten Raum verbergen sich vier Funktionen, die ehemals als eigene Räume existierten. Große schwere Tische sind tabu. 

Kleine leichte Hocker, die ich als Tisch oder Sitzgelegenheit nutzen kann, sind der ideale Ersatz. Im Sommer kann ich sie einfach nach draußen stellen und an meinen Skizzen arbeiten. Habe ich Gäste, hole ich mehrere Hocker dazu.

Kleine Räume mit durchdachten Lösungen für Möbel bieten mehr als einen minimalistischen Lebensstil.

Mit Rädern unterm Haus kann ich durch die Welt reisen oder meine Wohnsituation schnell an meine Lebensumstände anpassen. Nun müssen nur noch die Wohnkonzepte mit diesem neuen Trend Schritt halten.

 

Bilder © Katrin Hoffmann www.houseof.tiny-systems.com

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HOMESTORY | Zu Gast bei Stephanie und ihrer Familie

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